life Services: Regelmäßige Inspektion erhöht die Verfügbarkeit

Die Verfügbarkeit von Bearbeitungszentren ist für Anwender ein entscheidender Hebel für die Produktivität und damit die Herstellkosten pro Bauteil. Das gilt gerade für ältere Maschinen, bei denen die Gewährleistung abgelaufen ist. Die Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH (SW) unterstützt Anwender jetzt weltweit proaktiv mit strukturierten Inspektionen und Datenauswertungen auf Basis Künstlicher Intelligenz. Damit erhalten Anwender die hohe Verfügbarkeit  und Prozesssicherheit ihrer SW-Anlagen dauerhaft. Als Ergebnis erstellt SW eine Handlungsempfehlung für anfallende Reparaturen nach Priorität geordnet, einschließlich detaillierter Angebote.

Inspektion zum Festpreis ist für Autofahrer längst selbstverständlich. Diesen Ansatz überträgt SW auf die weltweit rund 6.000 installierten Maschinen mit dem Service life upgrade. Die Inspektion beginnt bereits vorab mit einer Datenabfrage der entsprechenden Anlage. Anhand der Daten erstellt der SW-Service beispielsweise eine spindelspezifische „Route“ für die Wälzlageranalyse der Motorspindel und überträgt diese auf das Wälzlageranalysegerät.

Die anschließende Inspektion der Maschine vor Ort umfasst eine strukturierte Untersuchung mit Spindel-Geometrie-Check, die Entnahme einer Hydrauliköl-Probe als auch einer KI-basierten Wälzlageranalyse der Motorspindeln. Während die Maschine weiterproduziert, werden die Daten und Proben mittels spezieller Verfahren ausgewertet. So setzt die Spindelmontage von SW bei der Datenauswertung der Wälzlageranalyse zusätzlich Algorithmen des „Machine Learnings“ ein und bewertet zuverlässig den Zustand. Alle Daten werden geschützt auf der SW-Datenbank abgelegt und dienen bei den nächsten Inspektionen als Referenzwerte. Damit können die SW-Servicespezialisten auch langfristige Veränderungen und Trends erkennen und daraus frühzeitig Verschleiß ableiten.

Nach der Auswertung erstellt SW eine ausführliche Analyse des Maschinenzustands mit Handlungsempfehlungen, um die Prozesssicherheit der Maschine bis zum nächsten Wartungsintervall sicherzustellen. Kunden können auf Basis detaillierter Kostenvoranschläge und zu erwartender Reparaturdauer frei entscheiden, ob und wann sie die Maßnahmen umsetzen. Eine Inspektionsplakette im Sichtfeld des Bedieners weist ihn auf den nächsten Inspektionstermin nach zwölf Monaten hin. Letztendlich ist es wie beim Auto: Nicht jede Maßnahme ist sofort notwendig, andere aber müssen so schnell wie möglich umgesetzt werden, weil es sonst zu einem Stillstand kommt.

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